2. FHM Symposium der Gesundheitswirtschaft
Studierende moderierten selbst die erfolgreiche Tagung
Bielefeld, 30. Juni 2011. Studierende der Bachelor-Studiengänge Gesundheitswirtschaft führten am Donnerstag, den 30. Juni 2011 ihr zweites selbst organisiertes FHM-Symposium der Gesundheitswirtschaft durch. Thema der diesjährigen Tagung war „Potenzial oder Gefahr – Implementierung der Telemedizin im deutschen Gesundheitswesen“. Rund 40 Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen verfolgten die fünf Vorträge mit anschließender Podiumsdiskussion unterschiedlichster Wissenschaftler, Ärzten und Experten aus der Gesundheitswirtschaft.
Prof. Dr. Niemeier, Dekan des Fachbereichs Personal/Gesundheit/Soziales der FHM Bielefeld, versprach bereits zu Beginn der Veranstaltung in seiner Einleitung, dass die Studierenden wieder ganze Arbeit geleistet hätten. Die beiden Studierenden Moritz E. Behm und Sebastian Vogel führten den ganzen Tag durch das Programm und moderierten die komplette Veranstaltung und hielten Niemeiers Versprechen. „Der Tag war ein voller Erfolg. Die Vorträge waren alle sehr interessant. Herr Behm und Herr Vogel haben wunderbar moderiert, die Podiumsdiskussion war ein sehr gelungener Abschluss einer sehr erfolgreichen Tagung. Bei weiteren Einladungen der FHM sage ich gerne wieder zu“, bestätigte Eckhard Werner, AOK NORDWEST, das gelungene Symposium. Auch die anderen beteiligten Studierenden waren sich nach dem Symposium einig: „Die Vorträge und vor allem die Podiumsdiskussion inklusive des ständigen Austauschs waren stets flüssig. Die Arbeit für dieses Projekt hat sich definitiv gelohnt.“
Rechtsanwalt Dirk Errestink, der rechtliche Grundlagen zum Thema Telemedizin im Symposium vortrug, stellte zu Beginn seines Vortrags vor, worum es sich bei der Telemedizin überhaupt handelt. „Die Telemedizin ist ein Teilbereich der Telematik im Gesundheitswesen und bezeichnet Diagnostik und Therapie unter Überbrückung einer räumlichen oder auch zeitlichen Distanz zwischen Arzt (Telearzt), Apotheker und Patienten oder zwischen zwei sich konsultierenden Ärzten mittels Telekommunikation.“ Dabei handelt es sich, so sind sich alle Gäste an dem Tag einig, um ein neues Feld der Gesundheitswirtschaft. Was nicht bedeutet, sich erst einmal nur vorsichtig an dieses Feld heran zu tasten. „Telemedizin wird unverzichtbar. Daher müssen jetzt schon Übergangslösungen her“, so Rainer Beckers vom Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen (ZTG). Dabei sollte es auch nicht nur Übergangslösungen in einzelnen Teilen des Landes geben, stimmte Dr. Körtke vom Institut für angewandte Telemedizin zu: „Es ist jetzt der Zeitpunkt Telemedizin flächendeckend anzupacken!“. Frau Dr. Terschüren vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW) stellte in Ihrem Vortrag beim 2. FHM-Symposium den Kenntnisstand und die Einstellung der Bevölkerung in Bezug auf die Nutzung von Telemonitoring zu Hause dar. Die Ergebnisse der von ihr vorgestellten bevölkerungsrepräsentativen Befragung zeigen, dass insbesondere die Jüngeren gegenüber dem Einsatz von Telemedizin im Krankheitsfall aufgeschlossen sind.
Präsentationen
| Präsentation | Telemedizin zu Hause - Kenntnisse und Einschätzung in der Bevölkerung von NRW | Dr. Claudia Terschüren | Info | |
| Präsentation | Telemedizinische Akzeptanz bei ärztlichen Zuweisern | Priv.-Doz. Dr. med. Heinrich Körtke | Info | |
| Präsentation | Rechtliche Grundlagen der Telemedizin unter besonderer Berücksichtigung berufsrechtlicher, abrechnungsrechtlicher und haftungsrechtlicher Gesichtspunkte | Dirk Errestink | Info | |
| Präsentation | Modellregion OWL: Zum Stand der elektronischen Kommunikation | Rainer Beckers | Info |






















