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Leonardo da Vinci Projekt - "UniKom"

Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen für das internationale Umfeld in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Ein internationales Projekt mit Partnern aus Slowenien, Lettland, Litauen und Bulgarien.

Ziel des Projektes ist die Stärkung der interkulturellen und unternehmerischen Kompetenz in den beteiligten Ländern. Hierzu wird das FHM-Kompetenzzentrum mit den beteiligten Partnern landesspezifische Anforderungsprofile entwickeln sowie entsprechende Trainingsmodule, um die benötigten Kompetenzen zu entwickeln. Die Trainings werden an Teilnehmern der beruflichen Aus- und Weiterbildung in den beteiligten Ländern erprobt und optimiert.

Hierzu wird folgendermaßen vorgegangen:

1. Identifizierung der landestypischen Anforderungen, die an Unternehmer, die international erfolgreich agieren möchten, gestellt werden

Im Rahmen einer Sekundäranalyse auf Basis von Literatur (Themenfelder: unternehmerische Kompetenz, interkulturelle Kompetenz, Mittelstand), Untersuchungs- und Studienergebnissen und Diskussion im Fachbeirat werden zunächst mögliche Anforderungen, die in fachlicher und überfachlicher Hinsicht an Unternehmer, die international tätig sind, gestellt werden, identifiziert.

Die identifizierten Anforderungen werden geclustert und den 4 Kompetenzfeldern des bewährten Kompetenzmodell von Heyse/Erpenbeck zugeordnet. Diese sind: Personale Kompetenz, Aktivitäts- und Handlungskompetenz, Sozial-kommunikative Kompetenz und Fach- und Methodenkompetenz.

Zur Entwicklung eines daraus verwendbaren Anforderungsprofils an Unternehmer soll in einem nächsten Schritt der von Heyse/ Erpenbeck entwickelte KODE®X-Fragebogen eingesetzt werden. Mit diesem Fragebogen werden insgesamt 64 Kompetenzen hinsichtlich ihrer Bedeutsamkeit abgefragt. Eine Einschätzung sollte mindestens durch 20 Unternehmer (Experten für unternehmerische Kompetenz) in jedem Land erfolgen.

In einem abschließenden Expertenworkshop, der aus ca. 5-9 Teilnehmern (der befragten Unternehmern und Projektbeteiligten) bestehen sollte, werden die Ergebnisse der quantitativen Studie sowie der Sekundäranalyse vorgestellt und diskutiert und ein abschließendes Kompetenzprofil, das auch Angaben zur Ausprägungsintensität der Kompetenzbereiche angibt, erarbeitet.

Zusätzlich soll der Bereich der fachspezifischen Kompetenzen analysiert werden. Konkret soll der Frage nachgegangen werden, was genau ein Unternehmer unbedingt wissen muss, um international erfolgreich zu sein.

Zur Erfassung der benötigten Fachkompetenzen (Betriebswirtschaft u.a.) wird eine qualitative Befragung durchgeführt, bei der mindestens 5 Unternehmer, die international tätig sind, befragt werden, welche Qualifikationen, welche Weiterbildung, welches Wissen etc. sie zu dem Unternehmer gemacht haben, der sie jetzt sind. Für diese Befragung wird ein semistandardisierter Interviewleitfaden entwickelt.

2. Entwicklung von Trainingsmodulen zu den Kompetenzanforderungen

Sobald das Anforderungsprofil pro Land feststeht, werden in den beteiligten Bildungseinrichtungen Trainings- bzw. Qualifizierungsmodule entwickelt, wie diese unternehmerischen und interkulturellen Kernkompetenzen aufgebaut werden können. Dabei werden jeweils zwei Versionen der Trainingsmodule entwickelt: Eine Version für die berufliche Weiterbildung und eine Version für die berufliche Ausbildung.

3. Erprobung der Trainingsmodule

Die entwickelten Trainingsmodule werden im Rahmen von beruflicher Weiterbildung und in der beruflichen Erstausbildung von ausgewählten Ländern erprobt werden. Die Trainingsmodule werden von den Teilnehmern evaluiert und die gewonnen Erkenntnisse fließen ggf. in die Adaption der Module ein. Abschließend werden die Trainigsmodule durch das CeKom® (Centrum für Kompetenzbilanzierung) zertifiziert.

4. Evaluation

Die Projektevaluation wird den Gesamtprozess begleiten, damit der aktuelle Grad der Zielerreichung zu jedem beliebigen Projektzeitpunkt transparent ist. Bei der formativen Evaluation werden die Erkenntnisse aus dem Evaluationsprozess direkt in das Projekt eingespeist und tragen so zur ständigen Verbesserung des Projektes bei. Darüber hinaus wird zum Projektende eine summative Evaluation zu einer Bewertung des Gesamtprojektes führen.

5. Dissemination und Valorisierung

Der Transfer der Projektergebnisse wird in Form von Fachtagungen, offenen Workshops, Printprodukten, einer Website sowohl in Deutschland als auch in den Partnerländern und in Form von Öffentlichkeitsarbeit erfolgen.

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Delicous Mr. Wong